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	<title>K11 &#187; Projekt</title>
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	<description>K11 - Polizei und Internet</description>
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		<title>Sprechen ohne zu hören</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 09:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[FHöV]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterfahrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen des Projektes “Polizei im Umgang mit Menschen mit Behinderung” sollten 11 Studierende auf den Themenbereich Behinderung vorbereitet werden. Vorträge, Powerpoint und bunte Bilder waren da meines Erachtens nicht zielführend. Also war eine Selbsterfahrung angesagt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Experiment. Oder eher, Selbsterfahrung.</p>
<p>Im Rahmen des Projektes &#8220;<a href="http://k11.de/blog/2007/11/02/projekt-polizei-im-umgang-mit-menschen-mit-behinderung/">Polizei im Umgang mit Menschen mit Behinderung</a>&#8221; sollten 11 Studierende auf den Themenbereich Behinderung vorbereitet werden. Vorträge, Powerpoint und bunte Bilder waren da meines Erachtens nicht zielführend.</p>
<p>Also sollte das Thema in einer Selbsterfahrung näher gebracht werden. Diese bestand aus blindem Gehen unter eine Augenbinde, dabei geführt werden von einem anderen, blindes Gehen mit Blindenstock, Testen verschiedener Simulationsbrillen für Augenschädigungen, DVD schauen ohne bewegte Bilder, Rollstuhlfahren mit ÖPNV zu und durch die Polizeiwachen in Köln bei 8 Grad, starkem Wind und Regen und Kommunikation mit gehörlosen Menschen mit und ohne Dolmetscher.</p>
<p>Insgesamt eine sehr gute Erfahrung, die nach Rückmeldung aller Beteiligten auf beiden Seite neue Einsichten zu Tage gebracht hat. Wenn gehörlose Menschen berichten, dass sie auch mal ihre Ruhe haben wollen oder blinde Menschen sich über Farbe von Kleidung unterhalten oder Rollstuhl fahrende Menschen einem klar machen dass sie nicht an ihren Rollstuhl gefesselt sind, dann war das für viele neu und beeindruckend. Für mich war immer die Fragen wichtig wie &#8220;Wie ist das Gefühl die Augenbinde wieder abzunehmen? Wie ist das Gefühl aus dem Rollstuhl wieder aufzustehen? Wie ist es ohne Dolmetscher mit Gehörlosen zu kommunizieren?&#8221;</p>
<p>In diesem Zusammenhang fand ich den Spruch beim <a target="_blank" href="http://www.bfw-dueren.de/index.html">BFW Düren</a> auf einer Tafel mit <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brailleschrift">Brailleschrift</a> schön:</p>
<blockquote><p><strong><em>Größer als das Schicksal ist der Mensch der es meistert! </em></strong></p></blockquote>
<p>Hier mal ein Foto eines an einen Rollstuhl gefesselten Menschen (gestelltes Foto). <img src="http://k11.de/blog/wp-content/uploads/2007/11/rolli_handfessel.jpg" alt="An den Rollstuhl gefesselt" /></p>
<p>Eins zum Schluss&#8230; Denkt an mehr Barrierefreiheit im Netz. Die allerwenigsten Web 2.0 Startups vergessen eine große und wichtige Zielgruppe. Gerade das Internet stellt für viele Menschen mit Behinderung eine riesige Kommunikations- und Austauschmöglichkeit dar. Das Thema barrierefreies Internet ist wichtig! Nicht erst dann wenn man persönlich betroffen ist.</p>
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		<title>Projekt &#8220;Polizei im Umgang mit Menschen mit Behinderung&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 21:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Blindheit]]></category>
		<category><![CDATA[FHöV]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sieht ein blinder Mensch den Dienstausweis eines Polizisten? Wie vernehme ich einen gehörlosen Menschen? Das sind nur zwei der Fragen die in einem FHöV Projekt beantwortet werden sollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist gestartet. 11 Studierende der <a target="_blank" href="http://www.fhoev.nrw.de/35.0.html">FHöV Köln</a> untersuchen jetzt in zehn Wochen das Thema wissenschaftlich. Anfang 2008 liegt dann das Projektergebnis vor. Wer für das Projekt Werbung machen möchte, der verbreitet das <a target="_blank" href="http://www.taubenschlag.de/cms_pics/projekt_polizei_behinderung.pdf">Infoblatt</a>.</p>
<p>In<a href="http://k11.de/blog/wp-content/uploads/2007/11/6975453.jpg" title="Blinde Schützen"></a> den nächsten Wochen werde ich projektbegleitend immer mal wieder Sachverhalte zum Thema einstellen und bin auf eure Reaktionen gespannt.</p>
<p><a href="http://k11.de/blog/wp-content/uploads/2007/11/6975453.jpg" title="Blinde Schützen"><img width="732" src="http://k11.de/blog/wp-content/uploads/2007/11/6975453.jpg" alt="Blinde Schützen" height="556" style="width: 534px; height: 420px" /></a> </p>
<p>Hier mal der erste Sachverhalt:</p>
<blockquote><p><em><strong>Unsichtbarer Dienstausweis</strong></em></p>
<p><em>In Bergisch-Gladbach klingelt es bei einem blinden Mann an der Türe. Dieser öffnet und wird von zwei Männern nach seinem Nachbarn befragt. Er beantwortet die Fragen. Die beiden Männer gehen wieder und steigen in ihr Auto. Da ihm die Fragen &#8220;komisch&#8221; vorkommen, ruft er seine sehende Tochter vom Speicher und bittet sie, sich das Kennzeichen des Autos der beiden Männer aufzuschreiben. Diese lachte und meinte <strong>&#8220;Papa das war ein Polizeiauto und die Polizisten fahren jetzt weg.&#8221; </strong>Die beiden einschreitenden Polizeibeamten haben sich nicht als Polizei vorgestellt und gingen davon aus, dass der blinde Mensch ja sie und ihre Uniform gesehen hat (der blinde Mann trägt immer eine sehr dunkle Brille). Selbst wenn sie sich vorgestellt hätten, ein blinder Mensch kann einen Polizeidienstausweis nicht so einfach auf seine Echtheit überprüfen&#8230;</em></p></blockquote>
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