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	<title>K11 &#187; Barrierefreiheit</title>
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	<description>K11 - Polizei und Internet</description>
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		<title>Barcamps ohne Zuhörer?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 14:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Gebärdensprache]]></category>
		<category><![CDATA[DGS]]></category>
		<category><![CDATA[Dolmetscher]]></category>
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		<category><![CDATA[Gehörlosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Judith Göller]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr haltet auf einem Barcamp eine Session und eine Teilnehmerin kann euch nicht hören. Egal wie laut ihr sprecht. Könnt ihr das Problem lösen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend hatte ich ein sehr lange Unterhaltung per Skype mit einer gehörlosen Bloggerin, Judith Göller (<a href="http://www.gehoerlosblog.de" target="_blank">www.gehoerlosblog.de</a>). Sie bloggt (hat mehrere Blogs) seit Anfang 2006 und hat Riesenspaß daran.</p>
<p>Ich fände es sehr spannend und würde ihr gerne das Angebot machen auch mal Barcamps zu besuchen, nur hat die Sache eben den Haken, dass sie gehörlos ist und einen Dolmetscher für Gebärdensprache bräuchte. Den kann sie natürlich selber nicht bezahlen. Es gab ja schon die <a href="http://k11.de/blog/2007/10/14/barrierefreie-barcamps/">(Blog-)Welle mit der Forderung nach barrierefreien Barcamps</a>, hier hat <a href="http://www.behindertenparkplatz.de" target="_blank">Christiane</a> den Stein ins Rollen gebracht. Jetzt würde ich gerne konkreter werden bevor ich Judith einlade.</p>
<p>Unter <a href="http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2007/10/12/847/" target="_blank">Punkt neun</a> hat Christiane folgendes geschrieben:</p>
<blockquote><p><em>Jemand der gehörlos ist, wird von der Veranstaltung nur mit Gebärdensprachdolmetscher profitieren können. Vielleicht findet sich ja ein Sponsor, der die Dolmetscher finanziert, sofern sich gehörlose Teilnehmer anmelden.Vorher unbedingt mit den gehörlosen Teilnehmern abstimmen, wann die Dolmetscher benötigt werden!</em></p></blockquote>
<p>Seht ihr eine Chance Dolmetscher für Barcamps mit in die Finanzierung aufzunehmen oder sprengt das den Rahmen? Kostenpunkt pro Stunde ca. 40-50 Euro. Sicher könnte man versuchen bei einer Zweitagesveranstaltung einen Sonderpreis auszuhandeln, aber billig wird die Sache dadurch trotzdem nicht&#8230;.</p>
<p>Alternativ würde ich mal checken, ob es Fördermittel von Stiftungen / Wohlfahrtsverbänden (o.ä.) dafür gibt. Sponsoren wären natürlich einfacher, bei Stiftungen ist der Papierkram locker vergleichbar mit Behörden. Wenn jemand hier Verbindungen hat, bitte melden!</p>
<p>Und wenn einmal ein Dolmetscher da wäre, kämen wahrscheinlich einige gehörlose Web 2.0 Jünger. Also liebe BarcamporganisatorInnen, ich freue mich auf euer Engagement!</p>
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		<title>Sprechen ohne zu hören</title>
		<link>http://k11.de/blog/2007/11/14/sprechen-ohne-zu-horen/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 09:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[FHöV]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterfahrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen des Projektes “Polizei im Umgang mit Menschen mit Behinderung” sollten 11 Studierende auf den Themenbereich Behinderung vorbereitet werden. Vorträge, Powerpoint und bunte Bilder waren da meines Erachtens nicht zielführend. Also war eine Selbsterfahrung angesagt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Experiment. Oder eher, Selbsterfahrung.</p>
<p>Im Rahmen des Projektes &#8220;<a href="http://k11.de/blog/2007/11/02/projekt-polizei-im-umgang-mit-menschen-mit-behinderung/">Polizei im Umgang mit Menschen mit Behinderung</a>&#8221; sollten 11 Studierende auf den Themenbereich Behinderung vorbereitet werden. Vorträge, Powerpoint und bunte Bilder waren da meines Erachtens nicht zielführend.</p>
<p>Also sollte das Thema in einer Selbsterfahrung näher gebracht werden. Diese bestand aus blindem Gehen unter eine Augenbinde, dabei geführt werden von einem anderen, blindes Gehen mit Blindenstock, Testen verschiedener Simulationsbrillen für Augenschädigungen, DVD schauen ohne bewegte Bilder, Rollstuhlfahren mit ÖPNV zu und durch die Polizeiwachen in Köln bei 8 Grad, starkem Wind und Regen und Kommunikation mit gehörlosen Menschen mit und ohne Dolmetscher.</p>
<p>Insgesamt eine sehr gute Erfahrung, die nach Rückmeldung aller Beteiligten auf beiden Seite neue Einsichten zu Tage gebracht hat. Wenn gehörlose Menschen berichten, dass sie auch mal ihre Ruhe haben wollen oder blinde Menschen sich über Farbe von Kleidung unterhalten oder Rollstuhl fahrende Menschen einem klar machen dass sie nicht an ihren Rollstuhl gefesselt sind, dann war das für viele neu und beeindruckend. Für mich war immer die Fragen wichtig wie &#8220;Wie ist das Gefühl die Augenbinde wieder abzunehmen? Wie ist das Gefühl aus dem Rollstuhl wieder aufzustehen? Wie ist es ohne Dolmetscher mit Gehörlosen zu kommunizieren?&#8221;</p>
<p>In diesem Zusammenhang fand ich den Spruch beim <a target="_blank" href="http://www.bfw-dueren.de/index.html">BFW Düren</a> auf einer Tafel mit <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brailleschrift">Brailleschrift</a> schön:</p>
<blockquote><p><strong><em>Größer als das Schicksal ist der Mensch der es meistert! </em></strong></p></blockquote>
<p>Hier mal ein Foto eines an einen Rollstuhl gefesselten Menschen (gestelltes Foto). <img src="http://k11.de/blog/wp-content/uploads/2007/11/rolli_handfessel.jpg" alt="An den Rollstuhl gefesselt" /></p>
<p>Eins zum Schluss&#8230; Denkt an mehr Barrierefreiheit im Netz. Die allerwenigsten Web 2.0 Startups vergessen eine große und wichtige Zielgruppe. Gerade das Internet stellt für viele Menschen mit Behinderung eine riesige Kommunikations- und Austauschmöglichkeit dar. Das Thema barrierefreies Internet ist wichtig! Nicht erst dann wenn man persönlich betroffen ist.</p>
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		<title>Projekt &#8220;Polizei im Umgang mit Menschen mit Behinderung&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 21:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Blindheit]]></category>
		<category><![CDATA[FHöV]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sieht ein blinder Mensch den Dienstausweis eines Polizisten? Wie vernehme ich einen gehörlosen Menschen? Das sind nur zwei der Fragen die in einem FHöV Projekt beantwortet werden sollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist gestartet. 11 Studierende der <a target="_blank" href="http://www.fhoev.nrw.de/35.0.html">FHöV Köln</a> untersuchen jetzt in zehn Wochen das Thema wissenschaftlich. Anfang 2008 liegt dann das Projektergebnis vor. Wer für das Projekt Werbung machen möchte, der verbreitet das <a target="_blank" href="http://www.taubenschlag.de/cms_pics/projekt_polizei_behinderung.pdf">Infoblatt</a>.</p>
<p>In<a href="http://k11.de/blog/wp-content/uploads/2007/11/6975453.jpg" title="Blinde Schützen"></a> den nächsten Wochen werde ich projektbegleitend immer mal wieder Sachverhalte zum Thema einstellen und bin auf eure Reaktionen gespannt.</p>
<p><a href="http://k11.de/blog/wp-content/uploads/2007/11/6975453.jpg" title="Blinde Schützen"><img width="732" src="http://k11.de/blog/wp-content/uploads/2007/11/6975453.jpg" alt="Blinde Schützen" height="556" style="width: 534px; height: 420px" /></a> </p>
<p>Hier mal der erste Sachverhalt:</p>
<blockquote><p><em><strong>Unsichtbarer Dienstausweis</strong></em></p>
<p><em>In Bergisch-Gladbach klingelt es bei einem blinden Mann an der Türe. Dieser öffnet und wird von zwei Männern nach seinem Nachbarn befragt. Er beantwortet die Fragen. Die beiden Männer gehen wieder und steigen in ihr Auto. Da ihm die Fragen &#8220;komisch&#8221; vorkommen, ruft er seine sehende Tochter vom Speicher und bittet sie, sich das Kennzeichen des Autos der beiden Männer aufzuschreiben. Diese lachte und meinte <strong>&#8220;Papa das war ein Polizeiauto und die Polizisten fahren jetzt weg.&#8221; </strong>Die beiden einschreitenden Polizeibeamten haben sich nicht als Polizei vorgestellt und gingen davon aus, dass der blinde Mensch ja sie und ihre Uniform gesehen hat (der blinde Mann trägt immer eine sehr dunkle Brille). Selbst wenn sie sich vorgestellt hätten, ein blinder Mensch kann einen Polizeidienstausweis nicht so einfach auf seine Echtheit überprüfen&#8230;</em></p></blockquote>
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		<title>Barrierefreie Barcamps</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 13:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Christiane schreibt in ihrem Blog Behindertenparkplatz (übrigens einer meiner Lieblingsblogs!) über die Barrierefreiheit von Barcamps. Bei den drei Barcamps an denen ich teilgenommen habe gab es immer Sessions zum Thema Barrierefreiheit. Aber wie ist das denn mit “walk the talk”, wie ist das mit den Basics? Reden “wir” nur drüber oder tun “wir” auch was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Christiane schreibt in ihrem Blog <a href="http://www.behindertenparkplatz.de" target="_blank">Behindertenparkplatz</a> (übrigens einer meiner Lieblingsblogs!) über die Barrierefreiheit von Barcamps. Bei den drei Barcamps an denen ich teilgenommen habe gab es immer Sessions zum Thema Barrierefreiheit. Aber wie ist das denn mit “walk the talk”, wie ist das mit den Basics? Reden “wir” nur drüber oder tun “wir” auch was dafür?</p>
<p>Also… Liebe Barcamporganisatorinnen und Barcamporganisatoren, liebe Sponsorinnen und Sponsoren, liebes Mixxt-Team, liebe Barcampteilnehmerinnen und Barcampteilnehmer, werdet wach und denkt mal über das Thema nach. Alle reden von ihren Grundrechten auf Freiheit auch im Internet, von Anonymität, weg von der Überwachung, klagen ihre im Grundgesetz verankerten Rechte ein. Zu Recht! Aber es gibt noch mehr Grundrechte!</p>
<p>Ich weise ganz konkret auf Artikel drei Absatz drei Satz unserers Grundgesetzes hin:</p>
<blockquote><p>“…Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.”</p></blockquote>
<p>Die Rechte auf Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis kommen übrigens erst viel später im Grundgesetz (Artikel 10). Ich denke wenn man die Planung von Barcamps zeitnah beginnt, sollte Barrierefreiheit kein Problem sein! Die von Christiane aufgestellten Voraussetzungen sind zu schaffen.</p>
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