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3
Apr
Mein erster Besuch auf der re:publica. Und ich muss sagen, hohes Niveau! Eine kritische, freundliche und ehrliche Masse, die genau weiss was sie will.
Mein Vortrag:
Kein Thema des Vortrages waren
- Onlinedurchsuchung
- Bundestrojaner
- Vorratsdatenspeicherung
Sichtweisen
Der Beruf des “Internetfahnders” wird sehr unterschiedlich wahrgenommen, die Meinungen gehen von “Polizist muss Traumberuf für Informatiker werden” bis hin zu: “Wer will auch schon für ein Scheißgehalt einen moralisch äußerst fragwürdigen Job machen, wenn es Alternativen gibt.”
Sinn des Vortrages
Bewusstsein schaffen für die Menschen, die sich hinter dem Begriff bzw. der Institution Polizei verbergen.
Kritische Masse
Beruf-und Interessenverretungen als kritische Masse bei der Polizei
Gutes Internet oder böses Internet?
Beispielsachverhalte aus dem Internet, angefangen von einem Pausenhofvideo mit Schlägerei über ein selbstgedrehtes “Raservideo” bis hin zu Videos, bei denen Polizei im Einsatz gefilmt wird und die kurze Zeit später im Internet verfügbar sind.
E-Government bei der Polizei
Was bedeuten Onlineanzeige, Onlinebewerbung, Onlinebeschwerde, Onlinehinweise und Notfallfaxe im Alltag? Welche Auswirkungen hat E-Government für alle Menschen. Was ist in Zukunft geplant?
Der Weg technologischer Neuerungen in die Polizei
Wie erfährt Polizei von Neuerungen? Wie ist das Zusammenspiel von Messen, großen Unternehmen, Hochschulen und Printmedien? Wie kommen Entscheidungen zustande? Wie ist die rasante Entwicklung von neuen Technologien in Einklang mit zeitlich aufwändigen Prozessen zu bringen?
Web 2.0 Ansichten – oder wie Entscheidungen beeinflusst werden
Aus einer Zeitschrift: “Web 2.0 ist sowas wie Open-Source” oder “RSS ist gut für Bildschirmschoner” oder “Alle Inhalte im Web 2.0 können von allen verändert werden”
Von einem Kongress: “Grundlegend für das Web 2.0 ist VoIP”
Wie nutzt die Polizei Web 2.0 Technologien
Nein – wir haben das Web 2.0 nicht erfunden, das war ein Witz!
Aber bei der Polizei sind viele Technologien schon seit langer Zeit im Einsatz die mit neuen Web 2.o Diensten durchaus vergleichbar sind. So wissen die Einsatzleitstellen z.B. immer was die so genannten Einsatzmittel (also Funkstreifenwagen, Kradfahrer, Fahrradfahrer oder Fussstreifen) gerade machen und wo sie sind. Durchaus Ähnlichkeit zu Twitter. A propos Twitter… Durch den Einsatz der “Bitte folgen” Anhaltesignale auf den Strefenwagen dürfte die Polizei übrigens die meisten follower haben.
Gefahren aus dem Netz
Wieder mit Beispielsachverhalten wie z.B. die neue Community, die aus Kostengründen auf Backups verzichtet hat und deren gesamter Userbestand nach einem Hackerangriff gelöscht wurde. Oder das Youtube Video dass nur ein bis zwei Stunden im Netz war aber Auswirkungen auf das Leben einer gesamten Familie hatte.
Contentarme Zeiten
Der Hinweis auf das Presseportal der Polizei NRW. Über 300 Meldungen gehen täglich an die Medien.
- Published by Guido in: Internet Polizei Web 2.0
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10 Responses to “re:publica – Polizei 2.0”
Hallo,
schade, dass wir im Vorfeld nichts von Ihrem Vortrag wussten.
Grüße aus der Internetwache Brandenburg (die es schon seit über 5 Jahren gibt)
M. Kaber
Hallo ihr lieben ich mag euch sehr sehe euch jeden tag im fernseher und bin manchmal überrascht was ihr euch einfallen lasst. ich hätte da auch noch was.Habt ihr kontakt zu nicole drawer und jens loors? wenn ja einen lieben gruss von mir. Ihr seid mir ans herz gewachsen. schönes wochenende gruß Franzi
Au ja, Herr Kaber. Das wäre sicherlich ein äußerst spannendes Zusammentreffen geworden. BTW, Sie sind die Ausnahme.
ich weiß gar nicht warum daraus so ein großer skandal gemacht wird. ich bekomme jeden tag irgendwelche briefe, wo mein vollständiger name steht und da frage ich mich woher die absender an meine daten kommen. nun soll die polizei was für die sicherheit tun und alle machen so ein aufstand
einfach unverständlich
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