Nach einer Veranstaltung der LDI NRW kam ein Kollege, der an der Veranstaltung teilgenommen hat, zu mir und wir sprachen über die Veranstaltung. Er meinte ihm seien einige Teilnehmer der Veranstaltung schon fast paranoid vorgekommen. So eine Angst vor dem Missbrauch der persönlichen Daten hätte er noch nicht erlebt.

Paranoid – Sucht man nach Definitionen für Paranoia, dann kommt man schnell in den Bereich wo von Krankheit gesprochen wird. Sind wir denn schon so weit das uns das Netz krank macht? Etwas in dem wir uns freiwillig bewegen macht uns krank? Sollten wir dann nicht anfangen uns Gedanken zu machen? OK; ich bin kein Web 2.0 Arzt, aber wenn ich selber eine Ursache für meine Krankheit kenne dann ist es doch an mir diese zu beheben. Wenn mich das Internet krank macht nutze ich es nicht. Punkt. So einfach ist das.

Ok, ist es natürlich nicht. Man möchte das Web ja nutzen. Aber wenn ich täglich beobachte, wie Datenangsthasen sich virtuell bei “irgendwelchen” Web 2.0 Startups, neuen Communities oder anderem virtuell datentechnisch ausziehen, dann fehlt mir ein gewisses Maß an Verständnis dafür. Unbekannten Fimen mit Firmensitz teilweise ganz weit von Deutschland vertraut man sich mit den persönlichsten Daten an, aber vor dem eigenen Staat hat man Angst. Ich weiss nicht.

Fotografie ist eines meiner Hobbys. Ist es da nicht schade dass ich bei den Besuchen von Barcamps aus Rücksicht auf Datenangsthasen keine Kamera mitnehme? Ein Polizist der Barcamps besucht und Fotos macht. Gefundenes Fressen für Spekulationen von Datenangsthasen. ;-)