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7
Feb
Virtuelle Privatsphäre
Wie virtuell ist meine Privatsphäre oder wie privat bin ich virtuell?
Der BGH hat entschieden, dass aktuell für Onlinedurchsuchungen durch die Polizei keine ausreichende gesetzliche Grundlage existiert. Der Vorstoß, die Strafprozessordnung entsprechend zu erweitern, ist aber schon in vollem Gange.
Was wäre wenn? Wenn es eine gesetzliche Grundlage zur Onlinedurchsuchung gäbe, wie sicher ist man denn? Wie sicher fühlt man sich mit seinem Virenscanner und seiner Firewall? Wie kann eine Onlinedurchsuchung in der Praxis funktionieren? Müsste man das nicht eigentlich mitbekommen weil man gut geschützt ist?
Mit einem Budget von 200000 Euro haben jetzt zwei Programmierer den Auftrag eine Lösung zu präsentieren. Aber kann ein Polizeitrojaner denn überhaupt funktionieren? Genau dieser Punkt wird gerade in einschlägigen Foren diskutiert. Ich lese interessiert mit…
Eine Zusammenarbeit mit Antiviren- und Firewallherstellern ist ein wichtiger Aspekt für das Funktionieren des Trojaners, aber wie werden Nichtdeutsche Unternehmen auf ein solches behördliches Ansinnen aus Deutschland reagieren? Überwiegt ein staatliches Interesse wirtschaftlichen Gesichtspunkten? Oder kommen dadurch andere Länder auf ähnliche Ideen? Ich finde die Entwicklung spannend und denke dadurch bedingt wird die Open Source Antiviren- und Firewall-Bewegung gestärkt.
Wie sicher fühlt ihr euch? Seid ihr nur noch mit Knoppix (o.ä.), USB Sticks und ohne HDD unterwegs oder ändert sich euer Nutzerverhalten nicht?
- Published by Guido in: Internet
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