Ist Internet böse? Hier mal ein kurzes Presseclipping:
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- „das Internet ist die Universität der Kriminellen“
- „fast 50% der befragten Eltern schieben die Gewaltbereitschaft von Kinder auf die Nutzung des Internets zurück“
Kann man Internet für möglicherweise in der Erziehung gemachte Fehler verantwortlich machen? Immer wieder werde ich gefragt wie man denn Kinder vor den Gefahren des Internets schützen kann. Ganz einfach, daneben setzen! Ich erinnere mich an einen Anruf einer verzweifelten Kindergärtnerin (wobei deren Berufsbezeichnung bestimmt anders ist), die mir folgendes erzählte:
„Ich bin von der Kindertagesstätte XXX (ein eindeutiger Name mit Bezug auf eine zukunftsorientierte Erziehung der Kinder). Wir bringen hier Kindern im Alter von zwei bis fünf Jahren den Umgang mit dem Internet und dem PC bei. Gestern hat ein Kind die Seite rotten.com aufgerufen und alle anderen Kinder haben sich die Bilder angesehen. Das ist ja ekelhaft. Das Kind habe ich dann gefragt woher es die Seite kennt. „Die habe ich beim Papa gesehen“ antwortete der Kleine brav. Sofort habe ich den Vater angerufen und ihm davon erzählt. Er meinte nur: „Wenn sie mit der Intelligenz meines Sohnes nicht zurecht kommen ist es wohl besser dass ich ihn jetzt holen komme. Das tat er dann auch und seit dem war das Kind nicht mehr hier. Was sollen wir denn tun?“
Ok, was soll ich dazu sagen? Ich bin der Auffassung dass Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren alles machen sollten, aber nicht am PC oder im Internet. Es gibt so schönes Holzspielzeug, es gibt Sandkästen und Spielplätze, es gibt vor allen Dingen auch andere Kinder mit denen Kinder spielen können. Aber PC und Internet…. Nein danke! Ich frage mich ernsthaft was Eltern bewegt Kinder schon so früh damit zu beschäftigen? Ob die sich denken dass ihr Kind später dann mal bessere Karrierechancen hat weil es mit dem PC aufgewachsen ist? Ich weiss nicht…
Das erinnert mich an ein ähnliches Denken der New Yorker High Society, bei denen es momentan absolut “hip” ist, chinesische Kindermädchen einzustellen damit die Kinder mit dieser Weltspreche aufwachsen. Von wegen Karrierechancen und so. Diese Kindermädchen verdienen übrigens jährlich 80.000 Dollar und mehr.
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Virtuelle Privatsphäre
Wie virtuell ist meine Privatsphäre oder wie privat bin ich virtuell?
Der BGH hat entschieden, dass aktuell für Onlinedurchsuchungen durch die Polizei keine ausreichende gesetzliche Grundlage existiert. Der Vorstoß, die Strafprozessordnung entsprechend zu erweitern, ist aber schon in vollem Gange.
Was wäre wenn? Wenn es eine gesetzliche Grundlage zur Onlinedurchsuchung gäbe, wie sicher ist man denn? Wie sicher fühlt man sich mit seinem Virenscanner und seiner Firewall? Wie kann eine Onlinedurchsuchung in der Praxis funktionieren? Müsste man das nicht eigentlich mitbekommen weil man gut geschützt ist?
Mit einem Budget von 200000 Euro haben jetzt zwei Programmierer den Auftrag eine Lösung zu präsentieren. Aber kann ein Polizeitrojaner denn überhaupt funktionieren? Genau dieser Punkt wird gerade in einschlägigen Foren diskutiert. Ich lese interessiert mit…
Eine Zusammenarbeit mit Antiviren- und Firewallherstellern ist ein wichtiger Aspekt für das Funktionieren des Trojaners, aber wie werden Nichtdeutsche Unternehmen auf ein solches behördliches Ansinnen aus Deutschland reagieren? Überwiegt ein staatliches Interesse wirtschaftlichen Gesichtspunkten? Oder kommen dadurch andere Länder auf ähnliche Ideen? Ich finde die Entwicklung spannend und denke dadurch bedingt wird die Open Source Antiviren- und Firewall-Bewegung gestärkt.
Wie sicher fühlt ihr euch? Seid ihr nur noch mit Knoppix (o.ä.), USB Sticks und ohne HDD unterwegs oder ändert sich euer Nutzerverhalten nicht?
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Na vielen Dank! Das erleichtert der Polizei doch mal wirklich die Arbeit.
Da gibt es Verkehrsteilnehmer, die voller Stolz ihre frisch geputzten und voll aufgemotzten Autos filmen und einen schönen Sampler zusammenschneiden von allen Rennen die sie jemals innerhalb und außerhalb von Ortschaften gefahren sind. Diese werden dann bei den entsprechenden Videoportalen hochgeladen und die Fahrer sind stolz auf ihr Werk. Supersache…
Da kann die Polizei ja demnächst sogar virtuell z.B. bei Youtube den Straßenverkehr überwachen. Als Tags stehen dann noch schön die Straßennamen und die Ortschaften dabei, was will Polizei mehr?
Fast 900 Verkehrstote in Nordrhein-Westfalen sind eindeutig zu viel. Rennen fährt man nicht in der Stadt, Rennen fährt man auf Rennstrecken oder am PC. Überall anders ist das ziemlich daneben.
Nur mal so als Info, die Streifenwagen der Polizei NRW sind alle mit hochmoderner Videotechnik ausgestattet, Kameras zwischen Windschutzscheibe und Innenspiegel, Aufzeichnung auf PCMCIA Festplatte. Und die Qualität ist richtig gut. Und nein, Polizei wird diese Videos bestimmt nicht ins Internet einstellen.
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