Ausstattung, Erfahrungen
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Dashcam

Ich wollte eine Dashcam haben. Nicht um irgendeine Form einer möglichen Beweissicherung (Urteil zur Zulässigkeit in Zivilprozessen vom OLG Nürnberg) zu bekommen, sondern eher aus technischer Neugier. Sehen wie so eine Kamera funktioniert und wie die Qualität der Aufnahmen ist. Nein, ich möchte auch nicht rechtlich bewerten was zulässig ist und was nicht, das haben schon genug andere getan.

Der Markt ist ziemlich unübersichtlich, also habe ich erstmal meine Anforderungen an eine solche Kamera gestellt.

  • keine integrierter Monitor
  • gute iOS Kompatibilität
  • dezent und unauffällig
  • mindestens Full HD Auflösung

Fündig wurde ich dann bei Goluk. Den Hersteller kannte ich bis dahin nicht, aber was an Reviews und Tests so vorhanden war hat mich dann doch überzeugt. Ein sehr neuer Hersteller den es erst seit 2014 gibt und die nichts anderes machen als Dashcams. Ok, also zumindest mal Spezialisten.

Es gibt nur drei Modelle (T1-3, vielleicht sind die Gründer nostalgische VW Bulli Fans?), ich habe die  Goluk T1.

Der Einbau geht in wenigen Minuten vonstatten. Der Kamerahalter wird mit einem 3M Klebepad an der Windschutzscheibe befestigt. Dazu habe ich den Livebildmodus aktiviert, zwei Flaschen auf meine Kotflügel gestellt und so den optimalen Aufnahmebereich gefunden. Die Kamera sitzt bei mir etwas rechts hinter dem Rückspiegel und behindert mich in der Sicht nicht. Das USB Kabel ist schnell verlegt, ich habe ja ausreichend Steckdosen verbaut. Ganz versteckt habe ich die Kabel noch nicht weil es für mich erstmal nur ein Test ist. Aber ich denke Strom am Spiegel für „irgendeine“ Kamera ist ja nicht verkehrt. Die Installation am Handy geht auch schnell von der Hand, die Kamera baut ein eigenes WLAN auf mit dem sich dann das iPhone verbindet. Der Zeitverzug zwischen dem Geschehen und dem „Livebild“ liegt bei knapp einer Sekunde. Immerhin besser als meine Gopro Kamera.

Es stehen verschiedene Aufzeichnungsmodi zur Verfügung. Der wesentliche ist der Gyrosensorgesteuerte, sprich der der die Aufnahme startet wenn sich in irgendeine Richtung das Fahrzeug stark bewegt (sehr starke Beschleunigung – hahahaha), starkes Abbremsen, Schleudern oder eben ein Aufprall. Dann zeichnet die Kamera acht Sekunden vor und nach dem Ereignis auf, also 16 Sekunden (frag mich nicht warum genau acht und acht, lässt sich auch nicht einstellen).

Die Qualität der Aufnahmen ist gut, gewohnt gute HD Auflösung die natürlich bei schlechten Licht- und Witterungsverhältnissen abfällt. Es gibt aber auch die Möglichkeit per Knopfdruck aufzuzeichnen „wenn mal gerade die Landschaft schön ist“, dazu gibt es den so genannten Magic Key, einen Knopf der die Kamera für 30 Sekunden ab Knopfdruck per Bluetooth auslöst. Die iOS Software sowie die Firmware der Kamera wird immer mal wieder aktualisiert und der Funktionsumfang erweitert.

Hier noch ein paar Test- und Beispielvideos auf Youtube:

 

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