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Fursten Forest – Freies Fahren

im_gelaendeOliver Daniel, der Kölner (Hürther) Landrover Versicherungsprofi, hatte eingeladen und fast ein (nachher dreckiges) Dutzend kam am 14. März 2015. Treffpunkte in Köln, an der Autobahn für die Düsseldorfer und nachher auf dem Gelände Fursten Forest in Fürstenau selber brachten alle zusammen. Zum größten Teil Defender, aber auch Range Rover und Discos waren dabei. furstenforest_quittungBei schattigen drei Grad wurden wir am Eingang gewarnt, „Jungs, fahrt nicht durch die Wasserlöcher A17 und B17, das schafft ihr nicht. Wenn wir euch rausziehen kostet das Geld (25 Euro).“ Zum Glück waren aber auch Autos mit Winde dabei. 42,50 Euro pro Auto für die Einfahrt gezahlt, ein kurzes Treffen an der Feuerstelle auf dem Sportplatz und dann ging es schon ab ins Gelände.

Anfangs in einer Kolonne steigerte sich der Tag fahrtechnisch bis hin zu mehreren Bergungsaktionen mit Seilwinde. Gelände unterschätzt, Auto überschätzt oder eine gesunde Kombination aus allen Faktoren. Später am Nachmittag verloren sich die Teilnehmer der Gruppe dann ein wenig was auf dem Gelände aber auch nicht schwierig ist. Insbesondere die Fahrt über die Wippe dauert für den einzelnen immer etwas länger.

sandgrube2Das Gelände ist eine gesunde Mischung aus engen Waldpassagen, Schlamm- und Wasserdurchfahrten, Sandgruben und einigen Gimmicks wie z.B. Wippen. Auf dem Gelände sind keine Zweiräder zugelassen, nur Offroader, Quads und entsprechende Gelände-LKW. Ab und zu begegnet man auch mal einem Panzer.

Mittags wurde dann eine Pause eingelegt, die Grills wurden angeschmissen, die ersten kleiner Schäden begutachtet und gefachsimpelt. Nach der Mittagspause waren wir dann nur noch zu viert in Kolonne unterwegs. Der wagemutige Oliver Daniel vorweg und drei Defender dahinter. Die zufällig entstandene Reihenfolge sollte sich später als genau die richtige herausstellen, denn der Defender an zweiter Stelle (Helmut) hatte eine Winde. wasserdurchfahrt_oliverDamit wurde Oliver diverse Male geborgen. Einmal hat er seinen Range so tief versenkt dass das Wasser im Wagen stand. Aber wir mussten an keiner Stelle umkehren, alle Passagen wurden gemeistert!

Um 17h schließt das Gelände für das Offroadfahren, um 17.30h die Einfahrt. Eine Ausfahrt ist aber bis 20h noch möglich.

Auf dem Weg zur Ausfahrt kommt noch eine Betonwasserdurchfahrt mit einigermaßen sauberem Wasser zur Reinigung des Unterbodens und danach sind die Plätze an den waschenSchläuchen zur Fahrzeugreinigung sehr gefragt. Ebenfalls wie die Auffahrrampen um den Unterboden zu begutachten. Hier muss man nur die Spurweite der unterschiedlich breiten Rampen beachten…

Die meisten verabschiedeten sich nach Hause, wir beschlossen aber in einer Kleingruppe noch etwas zu bleiben, den Grill noch einmal anzuschmeißen und den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

An Schäden habe ich bei den Teilnehmern gesehen:

  • eine abgerissenen Schaufel
  • eine zerschrammte Flanke
  • eine umgeknickte Antenne
  • ein paar eingedrückte Bleche
  • voll Wasser gelaufene Blinker

Aber alles in allem keine wilden Schäden. Auf Flickr gibt es eine Bildergalerie.

verschraenkungOliver Daniel noch einmal herzlichen Dank für die Organisation, sehr gerne bin ich wieder dabei! Als persönliches Fazit kann ich den Besuch eines solchen (Test- und Trainings-) Geländes einem Offroadinteressierten jeden nur nahe legen. Neben dem unbestrittenen Spaßfaktor lernt man in einem sicheren Terrain die Grenzen und Möglichkeiten seines Fahrzeuges kennen. Das lernt man nicht durch googlen, das lernt man durch Ausprobieren und Abschauen bei Profis wie Oliver.

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