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Abenteuer Allrad 2014

Im letzten Jahr habe ich die Abenteuer Allrad als interessierter Besucher mit einem deutlich leistungsstärkeren und schnelleren Auto besucht. Auf dem Weg nach Bad Kissingen habe ich sehr viele Geländewagen überholt. Alle auf der Anreise zur Messe. Gemütlich. In diesem Jahr war ich einer derer, die überholt wurden. Aber deutlich zufriedener…

In diesem Jahr ging es dann standesgemäß mit dem Defender und natürlich auch mit Übernachtung auf der Camp-Area nach Bad Kissingen. Die Wasser- und Schlammschlacht auf dem Camping Gelände, von der ich im letzten Jahr nur Videos und Fotos gesehen habe, blieb in diesem Jahr aus. Die Fränkische Saale blieb brav in ihrem Bett und der Regen hielt sich in Grenzen. Dafür wurde die Messe  dieses Jahr mit viel Sonne verwöhnt.

In diesem Jahr war mein Besuch gezielter; er stand im Zeichen eines weiteren Ausbaus. Folgende Zubehörteile waren für mich besonderes interessant: Dachgepäckträger, Windenstoßstange, Zusatzscheinwerfer und Felgen.

Dachgepäckträger

Hier gibt es viele Ansätze, den ganz klassischen, den modernen funktionalen, oder für mich ganz neu den ultraflachen und multifunktionalen. Dann gibt es große Unterschiede in Form Farbe und Material, von Edelstahl, über Aluminium bis hin zu Carbon. Preislich geht es bei Gut 1000 € los und endet bei dem ungefähr 7-8 fachen.

Mich hat die Kombination aus allem überzeugt.  Das vor einigen Jahren auf den Markt gebrachte begehbare Dach war der Vorläufer des jetzt von Abenteuer4x4.com vorgestellten superflachen Dachgepäckträgers mit Airlineschienen. Qualität und Verarbeitung stimmen, Farbe nach Wahl. Eine sehr dezente Lösung mit einem geringen Gewicht. Da es sich bei dem Träger um ein großes Blech handelt, wird er nicht verschickt sondern vor Ort montiert. Das Blech ist von der Optik ähnlich den Rockslidern gehalten. Die Airlineschienen sind in silber oder schwarz erhältlich. In einer Diskussion in der Camp-Area wurde ich in meiner Euphorie direkt gedämpft, es würde doch für die Stabilität des Daches viel mehr Sinn machen wenn das Blech auch über die Rundung gehen würde. Ein Aspekt, den man nicht unbedingt von der Hand weisen kann. Bei einer Tiefgaragenhöhe von 2,10m wäre das eines der ganz wenigen Trägersysteme die unbeladen noch reinpassen.

Windenstoßstange

Irgendwie gefällt mir keine so richtig. Klimaanlage ist zwar schön im Auto, verschiebt aber den Anbau einer Winde deutlich nach vorne. Ich bin auf der Suche nach einer möglichst dezenten Winde, also suche ich weiter.

Zusatzscheinwerfer

Rund steht als Bauform fest, mehr aber auch nicht. Ich denke das mache ich von der Stoßstange abhängig.

HutchinsonFelgen

Meine Wahl ist auf die Hutchinson Beadlock in 8×16 ET0 gefallen. Mit einer ET0 stehen die sogar ein Stück (um genau zu sein 1,35cm) weiter raus als die Dotz Dakar in 7×16 mit einer ET8. Das Beadlock System überzeugt mich, der Reifenwechsel kostet beim kundigen Händler nicht sehr viel mehr als bei normalen Reifen und wurde sogar auf der Messe live vorgeführt. Preis liegt bei 530 Euro pro Felge. Aber die Dotz fahre ich solange sie nicht anfangen zu rosten. Soll ja schnell gehen sagte man mir beim Kauf.

Als Fazit zum Messegelände kann ich sagen, dass ich deutlich gezielter unterwegs war und gezieltere Gespräche geführt habe. Wie auch im letzten Jahr lässt mich aber auch das Anhängerthema nicht los. Campwerk, 3Dog oder eben einen alten Sankey. Aber das ist ein eher langfristiges Thema. Oder doch ein Dachzelt? Nein, erst Mal wird im Auto geschlafen!

Foto(3)Foto(2)Das eigentliche Event ist aber wirklich die Camp-Area. An der Einfahrt: „Du weisst wie das hier funktioniert? Such dir einen Platz der dir gefällt und stell dich hin.“ – Aha, so läuft das. Dass man zugeparkt wird kann einem schnell passieren. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen bzw. Fahren. Hier bekommt man wirklich nette Anregungen, wird auf Ideen gebracht und kann den sehr interessanten Lagerfeuergesprächen lauschen. Eine super Stimmung und Atmosphäre. Feuer

brotMorgens gibt es vom ortsansässigen Bäcker einen Verkauf direkt auf der Camp-Area. Hier muss man, genau wie bei den Duschen morgens, Zeit mitbringen.

Bei dem Messebesuch kommen einem natürlich noch viele dumme Gedanken. Man sieht was und will es haben. Mein spontan entstandener Wunschzettel nach Messebesuch und Aufenthalt auf der Camp-Area sieht wie folgt aus:

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